Südostasien 1996

29. Februar bis 29. April

Ich war 8 1/2 Wochen unterwegs. Es war meine erste Rucksackreise ganz alleine.

 

Auf meiner Reise war ich ziemlich naiv und neugierig und hab deshalb richtig viel erlebt.

 

Am Mittwoch war mein letzter Arbeittag beim Wahlamt bis 16:00 Uhr. Wieder zu Hause packte ich dann noch die restlichen Dinge zusammen. Es war gar nicht leicht zu entscheiden was nun mit soll oder nicht.

 

Do. 29.2. 

 

Flug Frankfurt - Manila

 

6:30 Uhr aufstehen, fertig packen, zu Sparkasse, Postamt. Ich kaufte noch allerlei Kleinigkeiten, die man für eine große Reise vielleicht brauchen kann. War dann schon froh als ich gerade noch rechtzeitig um 11:45 Uhr zur Abfahrt nach Frankfurt im ICE saß. Gegen 15:15 Uhr erreichten wir Frankfurt und um 15:30 Uhr ging es mit der S-Bahn zum Flughafen (Fahrtzeit etwa 13 Minuten).

 

Ich checkte gleich darauf ein und um 18:00 flog ich dann mit den Philippine Airlines los nach Manila.

 

Als ich im Flugzeug nach Manila saß, hatte ich noch keine Ahnung was auf mich zukommen würde.

Ich hatte ein Flugticket für 1400 DM (Malaysia, Hongkong, Bangkok und zurück nach Frankfurt). In meinem etwa 15 kg schweren Rucksack waren eine kleine Ausrüstung und drei Reisebücher (Loose: Südostasien-Handbuch, Philippinenhandbuch und Hongkong-Reiseführer) verstaut. Die Reiseroute hatte ich bisher nur sehr grob geplant. Einen Inlandsflug nach Kalibo (Borakai) wollte ich erst in Manila buchen. Alles Weitere wollte ich auf mich zukommen lassen und auf meine Bücher vertrauen.

Zwischenlandung in Bangkok 4:45  = 11:45 und um 6:45 weiter  = 13:45 weiter.

 

Fr. 1.3.

 

Philippinen:

 

Manila:

 

Mein Abenteuer begann als ich in Manila um 16:05 Uhr aus dem Flugzeug stieg.

 

Ich buchte wie geplant zuerst einen Innlands-Flug nach Kalibo (Borakai). Doch leider bekam ich nur einen Flug für den nächsten Tag nachmittags. Man sagte mir, es gäbe morgen noch die Möglichkeit über ein Standby-Ticket früher zu fliegen.

 

Dann tauschte ich Geld und warf meine warmen Winterklamotten in eine Ecke des Flughafens. Ich zitterte vor Aufregung als ich nach dem Flughafenshuttle-Bus fragte. Es galt keine Zeit mehr zu verlieren, den ich hatte noch keine Unterkunft.

 

Ich fuhr mit dem kostenlosen Flughafenbus zum Domestic Airport (nationalen Flughafen). Als ich im Bus saß dämmerte es bereits. Ich traf einen Deutschen aus dem Flugzeug im Bus wieder. Er war mit einem Freund und dessen philippinischer Freundin unterwegs. Sie sagten mir, es sei wenn es dunkel ist in Manila gefährlich. Taxis würden bei Dunkelheit häufig überfallen. Es wird manchmal das Gepäck geklaut, indem  plötzlich jemand mit Messer ins Taxi einsteigt. Um 18:30 Uhr erreichten wir den Domestic Airport und es war stockdunkel. 

 

Mein bisheriger Plan zu Fuß zu einem billigen Hotel in der Innenstadt, das ich schon aus dem Philippinenhandbuch herausgesucht hatte zu laufen, hatte sich damit erledigt. Ich lief außen vor dem Flughafengebäude herum und überlegte dabei was ich tun sollte. In jeder Ecke standen irgendwelche Gestalten, die mich sofort als Touristin erkannten bzw. ansprachen (Taxi, usw. ...). Ich checkte einige Möglichkeiten mit Busen oder Taxis und rief bei meinem ausgewählten Hotel an. Man riet mir mit dem Taxi bzw. Sammeltaxi zum Hotel zu fahren. 

Ich kam dabei mit einigen Philippinos ins Gespräch. Ich hatte ziemliche Bedenken, jetzt das Flughafenareal noch zu verlassen. Zumal man ab 21:00 Uhr mit dem Ticket ins Gebäude konnte. Immer wieder redeten Leute auf mich ein und wollten mir helfen. Ich erkannte, dass am Flughafen nur noch Asiaten waren und dachte mir, dass alle wohl auf ihre morgigen Flüge warteten. Was für die anderen o.k. war, sollte auch für mich nicht falsch sein.

Ich fühlte ich mich hier Sicher und gut aufgehoben. Es war dass erste mal seit meiner Schulzeit, dass ich mein Englisch wirklich gebrauchte. Ich lernte ein Philippinin kennen, die auf ihren Flug nach Cebu wartete. Sie war seit 2 Jahren Hausmädchen in Hongkong. Es gibt unzählige pilippinische Hausmädchen in Hongkong. Sie war nach 4 Jahren, das erste Mal wieder auf dem Weg zu ihrer Familie. Sie lies sich von einem Mann etwas zu essen holen von einem Imbiß auf der anderen Straßenseite, was mich wunderte. Ich traute mich nicht, dass auch zu auszuprobieren, obwohl ich ziemlich Hunger hatte. Ich redete stundenlang mit den Philippinos und die Zeit verging sehr schnell. 

In allen Ecken in der Wartehalle schliefen Leute. Am Fußboden, auf Sitzen und auch ich wurde immer müder. Irgendwann traute ich mich schließlich und schlief sehr unruhig auf mehreren Sitzen ausgestreckt, den Kopf auf meinem Rucksack, einige Stunden und hielt dabei meine Sachen fest umklammert.

 

Sa. 2.3.

 

Borakai die Insel meiner Träume

 

Ich wartete von 5:50 bis 8:30 Uhr auf einen Standbyflug nach Borakai. Ich stellte mich zu spät in der Warteschlange an und jeder bekam dann einen Nummernzettel. Niemand hatte mir gesagt, wann es los geht.

 

Als ich mich dann auf einen Sitz im Wartesaal setzte wurde ich auch immer wieder von verschiedenen Männern, die gerade zufällig neben mir saßen angesprochen. Ein Mann erzählt mir, dass er ebenfalls auf einen Standbyflug nach Borakai gehofft hatte und und nur der erste Wartende einen Platz für den Flug an diesem Morgen bekommen habe.

 

8:40 Uhr Irgendwann lief ich zu Fuß mit meinem Rucksack durch Manila und es dauerte eine ganze Weile, bis ich mich entscheiden konnte, etwas Ausländisches zu essen. Meine erste Mahlzeit in Südostasien, seit dem Flug, nahm  in einem Fastfood-Restaurant ein (Hähnchen mit Reis). Ich lief eine Weile durch die Gegend und mein Rucksack war mir ziemlich im Weg. Ich glaubte von allen Seiten beobachtet zu werden, so dass ich irgendwann genug hatte.

 

Um 11:00 Uhr traf ich am Flughafen einen der Männer von heute morgen wieder. Er wartete immer noch auf einen Standbyflug nach Borakai. Ich war schon wieder sehr hungrig und wäre dem Mann fast nach draußen gefolgt und hätte mein Gepäck unbeaufsichtigt im Flughafen stehen gelassen. Da erinnerte ich mich, dass in solchen Fällen manchmal auch Drogen in die Gepäckstücke gelangen.

Er brachte mir etwas später ein Hähnchenstück mit Reis mit. Ich traute mich nicht es vor seinen Augen zu essen, aus Angst er habe Interesse an meinem Platz im Flieger. Ich wartete bis ich im  Abflug-Wartebereich war und er mich nicht mehr sehen konnte. Ich war erleichtert, dass ich beim Essen des Hähnchens nicht, dass Bewusstsein verlor, wie in meinem Reiseführer beschrieben (nimm nie von Fremden etwas zu Essen an!!!).

 

Endlich um 14:35 Uhr war es soweit, Abflug von Manila nach Kalibu. Um   

15:20 Uhr am Flughafen in Kalibo hatte ich keine Ahnung, wo ich meinen Rucksack sei sollte. Ich fragte aufgeregt einen Mann, wo den dass Gepäck sei. 

Ich fuhr mit dem Shuttlebus um etwa 17:00 Uhr nach Catiklan weiter. Im Bus unterhielt sich ein Mann angeregt mit mir.

Auf Boot traf ich 3 Philippinos (Brüder). Gegen 18:40 Uhr erreichten wir mit dem Boot die Insel,  es dämmerte schon wieder.

 

Ich blieb 10 Tage da und hab ziemlich viel erlebt.

 

Ich wollte zum Sunshine Cottage doch die 3 Brüder waren besorgt wegen der Dunkelheit. Sie nahmen mich deshalb mit dem Tricycle mit und wir  fuhren zum Borakei Bay Resort. Als wir losfuhren hatte ich keine Ahnung mit wem ich es zu tun hatte und wohin es gehen sollte. Ich erfuhr: Wir sind 3 Brüder, der Jüngste ist aus USA zurück nach 4 Jahren. Der mittlere Bruder hieß Danny.

Die drei boten mir an bei ihnen im Bungalow mit Badezimmer und einem Schlafraum zu übernachten. Sie zeigten mir ein alleinstehendes Bett für mich. In einer Entfernung von vielleicht 3 Metern standen 3 Betten nebeneinander, welche für die Brüder waren. Ich entschloss mich beim Abendessen zu entscheiden, ob ich dort übernachten wollte oder nicht.

Es gab Barbecau Fisch, Chicken, Beef und schmeckte köstlich. Dazu gab es Cola mit Schnaps und Wasser mit Schnaps. Die Brüder telefonierten mit ihren Familien, was mein Vertrauen erhöhte.

Wir unterhielten uns sehr nett auf Englisch und ich erfuhr einiges über die philippinische Sprache.

Ich erfuhr auch, dass ich mich auf dem Flughafen von Kalibu viel zu auffällig verhalten hätte. Es sei gefährlich sich auf den Phillippinen, zu offensichtlich als alleinreisend und hilfesuchend zu zu zeigen und Fremde Männer zu Fragen.

Ich nahm noch ein Dusche. Gegen 23:00 Uhr legten wir uns schlafen. Mir wahr schon etwas mulmig zumute. Es ist ja wohl nichts alltägliches als Deutsche mit drei Phillippinos in einem Zimmer zu übernachten. Beim Einschlafen hielt ich dann meine Wertsachen um den Bauch fest umklammert.

 

So. 3.3.

 

Am nächsten morgen standen wir um 7:00 Uhr auf.

Es gab Rührei, Phil. Brötchen und Kaffee. Wir saßen wieder im Garten mit Blick aufs Meer und es war unbeschreiblich schön. Danach setzten wir mit der Fähre über.

Um 9:30 Uhr erreichte ich endlich das Sunshine Cottage (350 P. pro Nacht). Danny der mittlere Bruder handelte den Preis mit aus. Er sagte noch, dass er es bedauere, dass ich nicht weiter bei den dreien wohnen wollte.

Anschließend gingen wir am Strand entlang bis zum Fridays (Hotelanlage). Der Strand am Fridays ist besonders sauber. Wir gingen auch baden und machten einige Bilder. Einer der Brüder legte immer den Arm um mich und sagte, dass Foto ist für meine Frau. Ich kaufte dann einen großen Sonnenhut und ein T-Shirt mit dem Aufdruck Borakei.

Mittags gab es Suppe, Cola, Reis und Fisch und für die anderen Beef.

Es war sehr bewölkt und ich vergaß meinen Rücken einzucremen und hatte bald drauf einen Sonnebrand, den ich die nächsten Wochen noch spürte.

Wir verabredeten uns für den anderen Tag zum Schnorcheln.

16:00 Uhr war ich zurück bei Sunshin-Cottage und gegen 17:00 Uhr schlief ich ein bis 23:00 Uhr.

 

Ich ging dann noch bis 1:00 Uhr raus und kam am Beach Comber (Strand-Disco) vorbei und holte mir ein Cola an einem Stand und Wasser. Um 2:30 Uhr schlief ich dann weiter.

Im Beachcomber war ich dann ab den folgenden Tag täglich bis in die frühen Morgenstunden.

 

Mo. 4.3. 

 

Kurz vor 8:00 Uhr stand ich ausgeruht auf. Ich lief zur English Bakery und frühstückte.

Um 9:00 Uhr bis 9:30 Uhr war ich verabredete für den Schnorchelausflug, aber niemand kam. Ich war enttäuscht und ging etwas später zum Frühstücken.

Irgendwann gegen Mittag traf ich die drei Brüder wieder. Sie waren weit draußen auf dem Meer. Der mittlere Bruder kam aufgeregt angeschwommen und sagte mir, er habe am Morgen um 10:00 Uhr mein Appartement nicht gefunden. Sie nahmen mich noch mit raus aufs Meer von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr und ich schnorchelte an einem herrlichen Rief in der Nähe von Manoc Manoc.

Wir fuhren mit dem Boot zur Unterkunft und saßen noch eine Weile am Strand. Dann verabschiedeten wir uns und das Boot brachte mich zurück zu meinem Strand. Der ältere Bruder hatte zuvor mit dem Bootsmann Buck vereinbart mich morgen mit einem Ehepaar auf einen Ausflug mit zu nehmen gegen ein kleines Trinkgeld.

 

Am Abend ging ich zum ersten Mal zum Abendessen ins Jony Place und war der einzige Gast. Das Personal (Kellner Danny, Kellnerin) und ich spielten einige Runden Mensch-Ärgere-Dich-Nicht. Sie erzählten mir von den einigen Frauen, die inzwischen in Deutschland mit Deutschen Männern verheiratet seien. Und ich verabredete mich mit Danny dem Kellner für die Disco.

Von 21:00 Uhr bis etwa 23:00 Uhr ruhte ich mich in meiner Hütte aus.

 

Etwas später ging ich noch zum Beachcomber. Ich lernte zufällig das schwedisches Ehepaar in Begleitung des Bootsmannes Buck kennen und ich bekam einen Trink (Coktail) von denen spendiert. Als ich mit dem Bootsmann tanzte, wunderte ich mich über den Geruch nach Auto und Schmieröl.

Irgendwann etwas später kam bei mir der Gedanke auf, schwarze Haut riecht wohl anders als weiße. Er war etwas aufdringlich und ich schubste in ab und zu etwas beiseite. Einige andere Phillipinos forderten mich ebenfalls zum tanzen auf und bedrängten mich. Ich traf einen Schweizer-Deutschen der mehre Monate hier ist und lernte einen Allgäuer kennen. Wir unterhielten uns aber auf Englisch.

Außerdem saß ich an diesem Abend jemand, den ich von meiner Stammdisco in München kannte. Ich war Schnell der Überzeugung, das kann nicht sein, ich bin im Urlaub und nicht in München.

 

Di. 5.3.

 

Um 12:00 Uhr am Fridays traf ich das Schwedische Ehepaar, wie verabredet zum Bootsausflug rund um die Insel. Die beiden waren noch beim Frühstück. Ich aß noch Toast mit Marmelade und trank Cappuchino. Um 12:30 Uhr bis 15:00 Uhr ging es los mit der Boottour. Wir fuhren kamen mit dem Boot auch an einer großen Baustelle vorbei. Sie schubsten Fässer von einem Boot durch das Wasser an Land. Hier sollte der Golfplatz entstehen. Den Borakai ist die schönste Insel der Welt. Ich konnte das kaum glauben. Mein Gedanke war nur, es wird nie mehr so sein auf Borakei wie jetzt.

Ziemlich nah am Ufer in den hohen Wellen, stand kurzeitig der Motor still. Ich war nicht sicher, ob wir wieder an Land kommen. Es sah ziemlich kurios aus als Danny da am Motor herumbastelte. Aber bald darauf sprang dieser wieder an und ich atmete erleichert auf.

Auf dem Rückweg sah ich dann den Kellner Danny zufällig vor dem Restaurant und wir verabredeten uns für den Abend in der Disco.

 

Ich ging zum Abendessen ins Jolly Sailor. Das Menü: Suppe, Schweinefleisch süß Sauer, Reis, Früchte (Mango, Ananas) und ganz wichtig Mango-Shake. Das Fleisch schmeckte wie Wildschwein. Die Schweine auf Borakei laufen frei herum.

 

Auf dem Rückweg vom Lokal lernte ich Dann kennen und wir liefen eine Weile in der nähe meiner Unterkunft herum und unterhielten uns.

Kurz nach 23:00 Uhr holte ich dann den Kellner Danny beim Jony Place ab. Wir gingen zum Beach Comber. Es war Fullmoonparty, da ist immer viel los in den Discos und am Strand. Wir saßen vor der Disco, die ja nur überdacht ist direkt am Meer auf dem weißen Sand und tranken Bier und aßen Tacochips. Es war ziemlich kitschig. Er machte mir auch gleich eine Liebeserklärung und fragte mich ob ich mir vorstellen könnte einen Ausländer zu heiraten. Wir gingen auch Tanzen und Danny war recht stolz mit einer Weißen zu tanzen. Später aßen wir dann auch noch Barbecau Huhn und Fleisch an einem kleinen Stand. Ich war mißtraurisch und hatte mehrmals abgelehnt. Schließlich aß ich dann zwei Stücke. Es schmeckte köstlich, aber ich konnte nicht erkennen was ich aß.

Ich lernte noch ein deutsche Pärchen aus Berlin kennen und darüber Kennedy einen langhaarigen sehr mysteriöswirkenden Phillipino. Er bestellte mir Rum mit Cola. Außerdem traf ich noch Maurizio (Mexikaner).

 

Über Nacht wurde mir dann schlecht. Die Fleischspieße vom Strand war also tatsächlich schlecht gewesen.

 

Mi. 6.3. 

 

Um 15:00 Uhr hatte ich mich mit den Berlinern und Maurizio zu einer Bootstour am Strand verabredet. Ich traf die beiden kurz darauf  neben dem Beachcomber. Sie saßen auf der Terasse vor ihrem Bungalow und es regnete. Der Mann besorgte eine Flasche Pillipinischen Schnaps und ich trank diesen mit Cola und nahm Schmerztabletten ein. Wir unterhielten uns ne Weile.

 

Dann lief ich zur Englisch Bakery und aß vorsichtig ein Käsesandwich und trank Tee.

 

Um 21:00 Uhr hatten wir uns vor dem Cocomangas verabredet. 21:30 Uhr kam ich dann hin und traf die Berliner und Maurizio. Ein gemütlicher Ort um Cocktails zu trinken und Billard zu spielen.

Gegen 23:00 Uhr machte ich mich dann auf den Heimweg, fühlte mich noch nicht so ganz fit. Auf dem Rückweg traf ich wieder Danny den Kellner und wir unterhielten uns kurz.

 

Do. 7.3.

 

11:00 Uhr stand ich auf. Das Zimmer wurde heute gereinigt und ich bezahlte die ersten 5 Nächte. Die Vermieterin riet mir, Geld, Pass und Flugticket bei ihr zu deponieren. Es sei einfach zu gefährlich Nachts mit Wertsachen herumzulaufen. Es passiert einfach zu viel.

 

Zum Abendessen ging ich dann zum Mongolischen Büffet ins Greenyard. Mein erstes richtiges Abendessen seit meiner Magenverstimmung. Endlich konnte ich es wieder geniessen. Die Insel ist einfach zu Schade um krank zu sein. 

 

Ich lief nun eigentlich fast jeden Tag spätestens zur Abendessenszeit die ganze Strecke von meiner Hütte bis zum letzten Restaurant auf der Straße am Strand entlang. Dort lernte ich einige Kellner (Pizzabäcker) kennen. Sie witzelten ebenfalls darüber, dass sie Deutsche Frauen suchen würden. Von 18:40 Uhr nach dem Essen bis 22:00 Uhr lief ich dann bis Lorenzo Saus. Dort traf ich zwei Wachmänner und unterhielt mich mit denen.

 

Um 1:00 Uhr ging ich schlafen.

 

Fr. 8.3.

 

9:30 Uhr stand ich auf. 11:00 Uhr Frühstück in der Englisch Bakery (Sandwich with Cheese und Bacon, Papaya Shake.

Danach setzte ich mich an den Strand und irgendwann kam ein Fischer vorbei. Er fragte mich, ob ich einen Bootausflug machen wollte. Das hatte ich schon lange vor und es kam mir wie gerufen. Ich sagte ihm mein Mann läge krank auf seinem Zimmer und könnte nicht mitmachen. Der Fischer war sehr nett zu mir und er war mächtig stolz auf Borakei, die schönste Insel der Welt.

14:15 Uhr bis 17:45 machte ich einen Bootstrip arround the Island for 300 P.

Krokodil Island Snorkeling, Bat Cave, Crysal Cave, Snorkeling at Balinghai.

 

Wie jeden Abend erst Duschen und Abendessen. Um 19:00 lief ich los. Greenyard Mongolisches Buffet bis 21:15 Uhr. 

 

Danach wieder Beachcomber bis 3:00 Uhr. Ich lernte noch Schweizer kennen. Recht witzigeTypen mit langen Haaren.

Um 5 war ich erst daheim.

 

Heute wurde ich zum Essen eingeladen. Einer meiner Verehrer war Koch in einer Pizzeria und er kochte für mich.

Danach gingen wir noch in die Disco. Der junge Mann (ca. 25 Jahre), der wie ein Kind auf mich wirkte, gestand mir: "When you leave Borakai, I have some tears in my eyes!"

 

Sa. 9.3.

 

Englisch Bakery. Ich fragte in der Touristeninformation wegen meinem Flug nach Hongkong und ich bekam gleich nebenbei Mangostücke zum essen angeboten.

Ich ging Mittags zum Strand und lief dann den Strand entlang. Nach einer ganzen Weile fand eine schöne Badestelle für mich alleine und setzte mich in den Schatten.  Doch sofort war ich von drei Pillippinos eingekreist. Als ich meinen Badeanzug anziehen wollte, meinten sie nur, sie würden wegschauen, was mich zwar irritiert, aber auch lustig war. Zwei blieben die ganze Zeit da (Dong und sein Freund). Wir badeten ein Weile zusammen im Meer zusammen und sie ließen mich nicht aus den Augen. 

 

Am Abend traf ich in der Disco den Typ von Tour-Info wieder und musste gleich mit ihm tanzen und ein Rum-Coke trinken.

 

So. 10.3.

 

Bootsausflug Tour arround the Island für 3,5 Stunden mit dem gleichen Bootmann. Zuerst Shellbeach, etwas im Dorf dort rumlaufen mit dem Fischer. Dann gingen wir zum Shellmuseum Muscheln anschauen. Schnorcheln in der Nähe von Krokodil Island. Nochmal Rast am Strand gegenüber Schnorchelplatz und ich trank Rum/Sprite im Boot aus einer Flasche mit den drei Bootleuten (ca. 14:30 Uhr bis 19:00 Uhr).

Pizzeria. Vegetarische Pizza und Milchshake. Die beiden Phillippinos (Dong und sein Freund) sind in dieser Pizzeria Köche. Und ich bekam wie versprochen eine Pizza gekocht. Etwas später gingen wir gemeinsam zum Beachcomber (22:30 Uhr od. so). Wir tranken Bier und aßen Peanuts im weißen Sand sitzend.

 

Ich lernte noch einen Italiener kennen

 

2:30 Uhr ging ich schlafen.

 

Mo. 11.3.

 

9:30 Uhr aufstehen. Ich lief zu den Phillippine Airlines um meinen Flug nach Hong Kong endlich fest zum machen. Ich saß am Strand in der nähe vom Sunshin-Cottage und schaute aufs Meer. Plötzlich stand wieder einer meiner Verehrer (Dong) mit seinem Mountainbike vor mir. Er war ebenfalls Koch in der Pizzeria, wo ich schon mal umsonst gegessen hatte.

Kurz drauf schlug er vor mit einem Trycycle zur anderen Seite der Insel zu fahren. Ich setzte mich bei ihm auf die Fahrradstange und wir fuhren Richtung Trycycle-Taxistand. Er wurde dort ziemlich von den Männern bewundert, da er eine Europäerin bei sich hatte. Er nahm sich Zeit und suchte ein besonders schnittiges Trycycle aus, und schon ging es los. Der Fahrer setzte uns dann an einer Stelle in der nähe des Strands ab. Ich wunderte  mich zunächst, wie wir zurückkämen. Von etwa 16:00 bis 18:00 Uhr blieben wir dann in Manoc Manoc. 

Wir liefen zum Strand. Es war ein Muschelstrand und mein Verehrer suchte mir die schönsten winzig kleinen Muscheln im Sand. Dann badeten wir im Meer und ich fand es unangenehm als er versuchte im Wasser den Arm um mich zu legen. Und ich hatte wieder die Erkenntnis, dass schwarze Haut anders riecht. Ich wehrte die Umarmung kurz, aber bestimmt ab und es gab keine weiteren Probleme.

Wir liefen einige wenige Kilometer zu einem Dorf. Dort wohnte die Schwester von ihm. Er stellte mich der Familie kurz vor. Sie lebten sehr ärmlich. Es war ein neues Haus, aber es gab keine Möbel darin und nur ein altes Radio, anstelle von einem Fernseher bei uns. Die Küche bestand aus einer Feuerstelle am Boden an der Wand des Raumes.

Mein Bekannter kletterte auf eine Palme und holte eine Kokosnuss für mich vom Baum. Wir tranken den Saft mit einem Strohalm. Dann wurde sie zerteilt und mit Zucker bestreut. Er erzählte mir, dass der kleine Sohn seiner Schwester seit einem Krankenhausaufenthalt behindert sei. Es sah nach einer Art spastischen Lähmung aus und das Gesicht des Kindes war etwas verzerrt. Ich sah noch viele andere vergrübelte Kinder und Erwachsene auf den staubigen Straßen und Plätzen des kleinen Dorfes, was mich ziemlich berührte.

 

Gegen 18:15 Uhr ging ich für eine 1/2 Stunde nach Hause um mich zu duschen. Dong wartete solange auf meiner Terrasse. Dann ging ich in die Pizzeria La Caipirna um 20:30 bis 21:00 Uhr und anschließend Geldtauschen. Gegen 23:00 Uhr traf ich dann wie verabredet Dong vor dem Cocomangosin die Bar dem Beachcomber. Wir wollten dort Billardspielen neben. Wir saßen zu zweit in einer Kuschelecke und tranken aus einem Glas einen Coconuttrink mit zwei Strohhalmen. Es war einfach zu romantisch. Ich bedauerte, dass ich es nicht mit einem richtigen Mann zu tun hatte und genoss aber die Stimmung des Abends.

Irgendwann tauchte der Freunde von Dong auf der zweite Koch, der schon mal für mich Pizza zubereitet hatte. Er war sehr entrüstet und erzählte mir sein Freund habe ihm anvertraut, er sei schon bei mir im Bungalow gewesen. Dass war natürlich völlig falsch dargestellt. Er hatte mich nur nach Hause gebracht und war auf meiner kleinen Holzterrasse gestanden. Da war mir klar, dass die beiden einen richtigen Konkurrenzkampf um mich austrugen, jeder wollte den anderen ausstechen. Ich war zwar wütend und erstaunt über die falsche Darstellung, aber es war auch recht lustig. Danach tanzten wir zum Abschied noch im Beachcomber und Dong machte echt auf cool auf der Tanzfläche. Gegen 2:40 Uhr ging ich schlafen und um 5:30 Uhr mußte ich dann aufstehen.

 

Di. 12.3.

 

Hongkong:

 

Um 5:30 Uhr wurde ich wie versprochen von der Vermieterin geweckt. Um 6:00 ging mein Fähre. Ich verlies Borakai dann doch noch und einige meiner Bekanntschaften weinten. 6:40 war ich wieder in Caticlan. 7:00 Uhr Fahrt mit dem Bus nach Calibo (45 Minuten). Ich ging noch Frühstücken (Breakfast Fillipino). Um 10:45 Abflug nach Manila. 11:30 war ich dann wieder in Manila. Am Flughafen von Manila traf ich dann meinen Discobekannten aus der Olydisco München wieder. Er war 3 Woche auf Borakai gewesen und wir hatten uns ja schon am getroffen in der Disco. Ich hatte mich also nicht getäuscht. Wir unterhielten uns eine Weile. Außerdem traf ich noch den Mexikaner Maurizio und einen 25 jährigen Deutschen mit dem ich Adressen tauschte. 14:50 Uhr Abflug nach Hong Kong und Ankunft um 16:45 Uhr. 

Geldtauschen und dann gleich mit dem Bus 1 A um 17:10 nach Kowloon zu den Chuncking Mansion. Dort bekam ich gleich drei Zimmer angeboten und nahm das mir am besten erscheinende. Frank Chan, Super Guest House (Block A, Flat 45, 12/F). Gegen 19:30 ging ich dann zum Abendessen und fiel um 22:00 Uhr ins Bett. Schaute dann noch bis 1:00 Uhr Fern.

 

Mi. 13.3. 

 

10:15 aufstehen, 11:10 los von Kowloon mit der Starferry nach Hongkong Island – Central-District, das Herz der alten britischen Kronkolonie und zugleich das Zentrum von Business und Banken und dem Wahrzeichen Hongkongs die Bank of China. Hatte zurerst mal die falsche Fähre erwischt und nach dem zweiten Anlauf klappte es dann. Ich lief am Hafen herum, Stanley Street, Landmark, Square.

 

Do. 14.3.

 

10 Uhr aufstehen und bald los zur Fähre. mit dem Bus Nr. 6 nach Stanley (Stanley Market). Ich schaute mir dann von 14:00 bis 15:30 Uhr den Markt an.

Tempel: Ich unterhielt mich mit einem Pakistani (Baustellenwärter). Er bot mir Saft, Apfel, Mandarine an und dass ich bei ihm wohne könnte solange ich in Hongkong sei. Dann fuhr ich mit dem Bus 6 a nach Repulse Bay ist inzwischen bei den Touristen mehr durch das wellenförmige „Drachenhaus" berühmt als durch seinen Strand. 18:15 Uhr zurück und Abendessen im Light Vegetarian Restaurant. 1:00 Uhr ging ich dann schlafen.

 

 

Fr. 15.3. 

 

9:25 los nach Aberdeen mit dem Bus 70 (bekannt für seine Boatpeople). 

11:00 Uhr dort. Mc Donalds Frühstück.

Sampanfahrt in Aberdeen ist ein absolutes Muss. Mit diesen Nussschalen fährt man durch den Hafen, vorbei an ganzen Bootdörfern. 14:00 Uhr wieder zurück 14:30 mit Bus nach Kennedy Town

zurück mit Tram nach Wan Chai Restaurant 66 18 bis 19:45 ca. Tempel von Außen. Vegetarisches Restaurant Essen holen.

 

22:00 bis 0:00 Temple Night Market

0:30 zurück schlafen um 1:00 Uhr

 

Sa. 16.3. 

 

9:00 Uhr aufstehen, 9:50 los Couloon Park dort sah ich einige Chinesen beim Thai Chi, Einkaufszentrum. 11:00 Uhr mit Starferry um 12:30 Uhr nach Lantau Island

 

13:30 Uhr dort, 14:00 Uhr Fischerort Tai O, ein kleines Dorf aus Sampans, Dschunken und Pfahlbauten. Die Hauptattraktion hier ist allerdings die Seilfähre über die kleine Bucht. Die Fahrt kostet 30 Cents und dauert nur einer halbe Minute, ein fast unwirkliches Erlebnis.

15:30 Uhr weiter zum Kloster Po Lin (Po Lin Monastery), wunderschöne Klosteranlage mit Tempeln, Toren und Gärten, sowie dem größten Bronzebuddha der Welt, ich sah ihn leider nur im Nebel.

Ich war erst um 15:50 dort und saß die Budda Statue nur im Nebel (schließt um 16:00 Uhr)

18:30 Uhr zurück zur  Ferry 19:00 dort 19:30 bis 20:30 Uhr Rückfahrt. Dann ein kleiner Hafenbummel in Kowloon (Einkaufszentrum).

23:00 Uhr daheim duschen und 0:35 schlafen.

 

So. 17.3.

 

8:00 Uhr aufstehen. Kowloon:

Birdmarket, eine spezielle Eigenheit Hongkongs. Vorwiegend Männer führen hier stolz Ihre Piepmätze in Käfigen spazieren. 

 

17:10 ca. auf Hongkong Peak mit der Bahn,  mit dem schönsten Blick auf die Stadt und den Hafen.

Ich hatte zuvor eine ältere deutsche Frau kennengelernt, die vor kurzem Witwe geworden war. Sie war traurig und wollte wo sein, wo sie mit ihrem Mann noch nicht gewesen ist. Ich lief dann allein noch einmal rund um den Peak.

 

Auf der Ferry lernte ich einen Inder kennen und aus Langeweile und Neugierde unterhielt ich mich mit ihm. Er lud mich noch auf ein Sandwich und ein Getränk ein und wollte mich nach Hause bringen. Ich wußte ja, dass die alte Chinesin oder ihr Mann immer um diese Zeit im Eingangsbereich saß. Also versuchte ich den Inder gar nicht erst abzuschütteln. Es hatte wohl keinen Zweck. Wer sich von einem Inder Essen zahlen läßt, der ist gekauft. Diese Erkenntnis hab ich in meinem Urlaub gewonnen. Freundlich und bestimmt wies ich ihn dann bei der Unterkunft in seine Schranken und er zog etwas enttäuscht davon. 

1:30 Uhr schlafen.

 

Mo. 18.3.

 

Thailand:

 

Bangkok

 

7:00 Uhr aufstehen. 7:30 Uhr los 11:10 Flug nach Bangkok über Manila 20:00 Uhr Flug von Manila nach Bangkok.

Kurz vor 23:00 Uhr ereichten wir Bangkok. Auf dem Weg aus dem Flugzeug sprachen mich Jeff (Franzose) und Bernhard  (Schweizerfranzose) kennen. Ich wollte zuerst mit dem Bus fahren. 

Als eine Weile kein Bus kam, fuhren wir mit dem Taxi in die Stadt zum Zentrum des Tourismus von Bangkok (Khaosan Road). Ich nahm ein Einzelzimmer im New Merry V. Guesthouse.Die beiden anderen ein Doppelzimmer.

Wir gingen noch zum Essen in eine Straßenkneipe in der Kaosan Road und traffen noch die Australierin Jenny. 3:30 ging ich dann endlich schlafen. Die Nächte sind lang.

 

Di. 19.3. 

 

11:00 Uhr aufstehen. 12:00 Uhr los mit Boot auf den Kanälen zur Hauptpost. Wir verfuhren uns und mußten ein Stück laufen. Man kommt nie genau dort raus wo man will mit dem Boot auch wenn man genau die Haltestellen zählt. Von dort fuhren wir mit dem Bus zum Markt. Wir tranken frisch gepressten Orangensaft und aßen Früchte.

Jeff holte in der Bank von 12:20 bis 14:30 Uhr Wertsache ab. Da er ja schon sehr lange unterwegs war, nutzte er auf Stopps immer die Gelegenheit Geld zu holen. 

 

Er behauptet ich reise solange bis ich eine Frau finde zum heiraten. Mit der gehe ich in das Land wo sie herkommt. Die Thaifrauen sind hübsch mit toller Figur. Aber sie sehen alle gleich aus. Ich konnte meine thailändische Freundin nicht von deren Freundinnen unterscheiden. Sie sehen alle gleich aus.

 

Dann fuhren wir mit einem Tuc Tuc für 80 Bath zur Hauptpost (Briefmarken) holen. Auch mit dem Tuc Tuc erreicht man selten sein Ziel, die Fahrer fahren völlig chaotisch und ziellos durch die Gegend.

Jeff telefonierte in der Post noch mit seiner Mutter. Etwas später fuhren wir mit dem Boot zurück zum Guesthouse.

 

18:00 Uhr ging ich mit Jeff (Jean Francois) zum Essen in ein gemütliche typisches Lokal. Vorher holten wir uns an einem Straßenstand Banana Pancake. Das ist eine Köstlichkeit, die ich danach öfter noch gegessen hab.

0:00 Uhr ging ich schlafen.

 

Mi. 20.3. 

 

Königspalast

 

Do. 21.3.

 

9:00 Uhr aufstehen.

Ich war noch ziemlich unentschlossen, wohin meine Reise weiter gehen sollte (Chiang Mai im Norden oder die Strände und Inseln im Süden). Beim Frühstück sagt uns Jenny, sie habe soeben den Nachbus nach Chiang Mai gebucht. Da wusste ich sofort, dass ich mitfahren wollte und buchte gleich darauf den gleichen Bus.

Um 12:00 Uhr fuhren wir wieder mit dem Boot zum Wat Arun. Wir kamen wieder an der falschen Stelle heraus.

Wir besichtigten dann den Tempel Wat Arun mit Jenny (Australierin) und besuchten eine Markt.

 

Um 15:20 Uhr gingen wir noch 1 Stunde ins Kaufhaus. Um 16:40 Uhr fuhren Jenny und ich mit dem Nachtbus nach Chiang Mai. Wir kamen erst mal in einen Stau durch die Vorstädte von Bankok in stickiker Luft.

 

Fr. 22.3.

 

Chiang Mai

 

6:10 Uhr Ankunft in Chiang Mai. Es gab, wie das bei der Ankunft in Chiang Mai üblich ist, eine Werbeveranstaltung für ein Dschungeltour. Dabei wurde mit Drogenkonsum (Haschisch) und Sex mit Teilnehmern geworben. Jenny war sofort begeistert und meldete sich an. So verloren wir uns für immer aus den Augen.

Chiang Mai Garden Guesthouse. Ich buchte eine Trekkingtour für den nächsten Tag.

Sa. 23.3. 8:15 Uhr aufstehen Frühstück, Pancake Pineapple.

 

9:30 Uhr Trekkingtour 3 Tage und 2 Nächte

erst mal zum Markt. Ich kauft noch schnell eine billige Sonnenbrille und einen Sonnenhut.

 

Wanderung zu Wasserfall und baden und dann zum Dorf. 

Kaffeetrinken bei den Bergindianer, dazu köstliche Früchte.

Sonnenuntergang

Abendessen (vegetarisch)

 

23:00 Uhr schlafen im Matratzenlager (sehr einfach).

 

So. 24.3.

 

7:00 Uhr austehen, Frühstück

8:00 Uhr ca. los Wanderung bis 11:30 Uhr ca.

Elephantcamp: Wir aßen Mittag (Nudelsuppe, Toastbrot), Tee.

 

14:00 bis 16:00 Uhr Elefantenreiten mit Hans- Peter und Freundin teilte ich mir einen Elefanten. Ich saß erst mal eine Stunde auf dem Nacken und graulte den Elefanten am Ohr. Dann testete ich noch den Holzsitz auf dem Rücken.

Wir übernachteten am Fluß in einem Camp.

Einige aus der Gruppe saßen noch am Fluß und rauchten Grass, dass ist auf Trekkingtouren in Thailand eigentlich üblich. Bei unserer Tour ging es recht brav zu, wenn man den Gerüchten glaubt. Möchte ja schon gerne wissen, wie es Jenny (der Australierin) gerade so ergeht. Jenny war ja offensichtlich auf der Suche nach viel Spaß und sie hatte sich auch schon in Bangkok mit dem Franzosen eingelassen. Da konnte ich mich nur wundern.

22:30 ca. schlafen.

 

Mo. 25.3. 

 

6:30 Uhr aufstehen. Kurz nach 8 ging es dann los mit dem Bamboorafting. Wir waren etwa 5 Stunden unterwegs und machten einmal 1,5 Stunden Pause. Es war für die meisten ein Nasses vergnügen, da die meisten immer wieder ins Wasser geschmissen wurden. 

14:00 Uhr Mittagessen

15:00 weiter und um 17:30 waren wir dann wieder im Guesthouse.

 

Di. 26.3.

 

Tour durch Chiang Mai (Schirmherstellung usw.).

 

Mi. 27.3.

 

Golden Triangle

 

kurz nach 7:00 Uhr aufstehen, 7:30 Uhr los.

Tour nach Chiang Rai zum Golden Triangle für 700 Bath

mit australischem Ehepaar, 3 Italienern, die nicht so gut Englisch sprechen, franz./austr. Pärchen. Ich unterhielt mich zunächst sehr nett mit dem Ehepaar.

Hot Springs ca. 30 Minuten. Durch Chiang Rai durchfahren.

Tempel in Mae Chan ca. 30 Minuten.

Bootstour auf dem Fluss,  (Burma, Loas, Thailand)

 

12:00 Uhr bis 13:00 Uhr Mittagessen in netten Restaurant (sehr touristisch), aber lecker.

 

Do. 28.3. 

 

Mae Hon Son

 

Der Reiz der Stadt Mae Hon Son liegt zum einen in der Anreise und zum anderen in ihrer Abgeschiedenheit in einer ursprünglichen Berglandschaft. Dazu kommt die prickelnde Nähe zu Myanmar. Es gibt keinen offiziellen Grenzübergang, aber viele Schmuggelpfade dorthin.

 

7:00 Uhr aufstehen, duschen, bezahlen. 

7:20 los mit Minibus für 20 Bath von Moonmuang Rd zur Chiang Mai Arcade Bus Station. 8:00 Uhr Abfahrt nach Mae Hon Son. Im Bus traf ich zwei Belgierinnen, wieder mal die einzigen Touristen außer mir. Eine davon ist Nurse und sie sind 4 Monate unterwegs.

Bei einem halbstündigen Stopp aß ich als Frühstück Salat mit Reis an einem Foodstand. Salat sollte man in Thailand nun wirklich nicht essen.

16:45 Ankunft in Mae Hon Son

 

Gegen 17:15 erreichten ich mit den beiden Belgierinnen das Prince´s House für 50 Bath. Das ist ein zweistöckiges Haus mit Balkon und einfachem Restaurant. Einfache Zimmer und eine traumhafte überdachte Terrasse mit Blick auf den See (Jongkam Lake). Franzosen gesprochen, der nur wenig Englisch kann. Ich lernte mehre Deutsche vor meinem Zimmer kennen. 20:20 los zum Abendessen, Vegetarisches Restaurant mit Jürgen (Friseur aus Pegnitz bei Nürnberg). Wir tranken an einem Stand warme Milch aus besonderen Früchten. Erst später merkte ich, dass es wohl Sojamilch war. Banana-Pineapple-Juice

23:00 Uhr zurück. Ich aß noch frittiertes Gemüse mit grüner Soße (lecker). Die anderen rauchten vor dem Haus Grass. Traute mich nicht, den in Thailand sind die Strafen groß.

 

0:15 schlafen. Unzählige Mücken schwirrten durch mein Zimmer und ich hatte kein Moskitonetz.

 

Fr. 29.3. 

 

Kurz vor 9:00 Uhr aufstehen. Kaffee trinken. Wir sitzen auf der herrlichen überdachten Terrasse mit Blick auf den See. Eine Prozession geht direkt um den See und führt dann die Straße entlang. Es ist das Festival für Muns Kinder und die kleinen Jungen werden auf ihr Leben im Tempel vorbereitet. Ein tolles Schauspiel, dass nur einmal im Jahr stattfindet. Ich nehme erst mal nicht voll Anteil daran, sondern entschließe mich noch ein Frühstück im vegetarischen Restaurant (Tempura vegetarisch) einzunehmen. Das leckere Essen bestimmt wieder mal mein Leben. Die Prozession ging auch am Restaurant vorbei und es saß wirklich sehr spannend aus. Am Tempel sprach ich mit einem Engländer usw. Es gab irgendwas auf Tellern (Nüsse oder so) zu essen und ich probierte. Dann bemerkte ich dass ich meinen Foto im Restaurant vergessen hatte. Eilig rannte ich zurück und holte diesen. 

 

Um 13:30 Uhr ging ich dann los zu den Tempeln (Wat Chong Kam und Wat Chong Klang) am See. Die Ufer des kleinen Sees mitten in der Stadt wurden schön angelegt mit Minipark, Ruhebänken und einem Spazierweg. Im Wasser spiegeln sich die Palmen und die zwei im burmesischen Stil erbauten Tempel.

 

Auf dem Markt im Stadtzentrum traf ich die Belgierinnen. Dort wird Obst und Gemüse und spottbilliges, gutes Essen angeboten. Gelegentlich kaufen Meo oder Karen in ihrer Tracht ein.

 

17:50 Uhr spazierte ich zum Tempel, Wat Do Kong Mu (1874 erbaut), der die Stadt überragt. Es folgte ein steiler Aufstieg. Ich hatte dann oben eine herrliche Aussicht über das Tal, über die von Dschungel bedeckten grünen Berge im Westen und auf die Stadt. Außerdem traf ich wieder die Belgierinnen.

Um 19:20 Uhr liefen wir erst wieder runter und es war bereits dunkel.

 

Sa. 30.3. 

 

Suppong

 

7:30 Uhr aufstehen 

12:15 Uhr Wir fahren mit Norman (Thail. Guide), Eva und ihren 2 Freundinnen, deren Namen ich nicht mehr weiß weg. Cola trinken im Restaurant von Normans Freund. Norman ißt etwas. 

13:00 Uhr ca. im Pai river baden. Wir machen Bilder von Norman und den anderen.

Zoo, Affen füttern und 2 verückte eingesperrte Bären.

 

16:00 Uhr mit dem Bus nach Suppong

Die asphaltierte Strasse führt in atemberaubender Linienführung über 6 Pässe nach Suppong.

 

treffe im Guesthouse, Jean (43 J., Schweizerfranzose), Austeiger und Rentner, der 1/2 J. im Ausland und 1/2 in der Schweiz lebt und gute Stelle hatte.

Wir trinken Johannisbeersaft mit Schnaps und unterhalten uns über die Gefahren der Malaria in Thailand (höher als ich dachte). Was mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewußt war, in der Nähe von Mae Hon Son ist die Malariagefahr sogar enorm hoch.

 

So.31.3.

 

Nach dem Frühstück entschloss ich mich dann ins Kemarin Garden und Rest. Lodge umzuziehen.

Ich nahm dort ein zweites Frühstück ein. 

10:50 Uhr los zur Tham Lot Cave (Tropfsteinhölle).

 

ein Stück mit dem Moped und dann

Wanderung zur Fledermaushölle  ca. 9 Km durch den Dschungel auf einer breiten Autostrasse in der glühenden Hitze.

12:35 Uhr An einem Fluss in der Nähe der Hölle treffe ich einen Deutschen Austeiger mit kahlrasiertem Kopf (Charsten, 32 J.). Er erzählt mir seine Lebensgeschichte und warum er in Thailand bleiben möchte.

bis 14:00 Uhr unterhalten. 

 

Ich gehe dann Mittagessen in Cave Lodge. Diese wird vom Höllenforscher John Spies (Australier) und seiner Frau Diu geführt. Es gibt viele Thaigerichte und ich esse Thai-Curry, Reis und trinke ein Fruit Shake. Beim Essen treffe ich auch wieder eine Touristin und wir unterhalten uns. Sie war schon in Burma und ich werde schon etwas neidisch.

 

Danach bade ich im Fluss und Charsten schaut belustigt zu.

 

Dann laufe ich mit Charsten zur Cave. Zum Eingang der Hölle sind es 500 m durch einen schönen Wald. Wir laufen durch die Höhle (das ist ein unglaubliche abenteuerliches Gefühl). Der Nam Lang fließt ca. 400 m durch die große Hölle. Und wir müssen mehrmals durchs Wasser durchwaten. Um 17:00 Uhr erreichen wir den Höllenausgang. Hier liegt der Dung, den Millionen von Mauerseglern hier hinterlassen haben. Am späten Nachmittag (ca. 17:30 bis 18:30) bieten sie bei der Rückkehr von ihren mehre hundert km entfernten Futterplätzen ein unbeschreibliches Schauspiel. Wenn es ganz dunkel geworden ist, verlassen abertausende von Fledermäusen die Höhle. Und wir warten bis 19:00 Uhr auf die Vögel. 

 

19:30 Uhr sind wir bei der River Lodge, Unterkunf von Charsten und essen Reis und trinken chines. Tee.

Endlich um 20:30 Uhr und unerhofft bietet sich ein Mitfahrgelegenheit auf einem Pick up nach Suppong zurück.

21:00 Uhr wieder in Suppong und Kemarin Garden

Abschiedsessen von einem deutschen Pärchen.

Ich bekomme noch etwas zu essen angeboten, Eier, Curry süß-sauer Früchte Ananas, Banane und Papaya, es schmeckt lecker.

 

Mo. 1.4.

 

Mir ist schlecht, irgendwas ist mir gestern wohl nicht bekommen. Ich schlafe den ganzen Tag in der Hitze ohne Kühlung in meiner Bambushütte und kann nichts essen.

Gegen 15:40 schleppte ich mich kurz zur Hauptstraße und holte mir Wasser und Cola.

19:30 Uhr gab es dann ein Chessesandwich Cola und dann noch Sickireis mit Cocosbrei vom Wirt.

22:00 Uhr legte ich mich schlafen.

 

Di. 2.4.

 

Pai

 

6:30 aufstehen, duschen 7:30 Uhr Zum Frühstück aß ich wieder was. Fruit Pancake, Coke

9:15 Mit dem Bus nach Pai.

 

Lange Zeit war Pai von der Außenwelt isoliert, umgeben von hohen Bergen mit engen Tälern. Doch die neue Straße brachte die Traveller und auch den Zivilisationsmüll in diesen sauberen Ort. Aber er macht auch heute noch einen geruhsamen Eindruck.

 

Um 10:00 Uhr war ich auch schon da. Hatte noch überlegt, welches Zimmer ich nehmen sollte mit Ventilator oder ohne, dann entschied ich mich für Pinehut. Idylisch gelegene Hütten direkt am Fluß, aber ohne Licht und Strom.

In Pinehuts legte ich mich schlafen, den ich war  immer noch krank. Nachts habe ich ca. 39,7 Fieber und hole mir Hilfe bei einer Schweizerdeutschen, die ich schon kenne.

 

Mi. 3.4. 

 

Sukhothai

 

7 Uhr aufstehen, packen, Frühstück

8:30 Uhr mit dem Bus nach Chiang Mai weiter. Diese Berg- und Talstrecke von 131km gehört zu den schönsten Landschaften Thailands.

 

Ich fühle mich einigermaßen reisetauglich. Von 9 bis 10 ca. Rast im Dorf Mae Sae und man kann sich in einem Restaurant stärken. Um 10:15 Uhr ist der Bus kaputt und wir warten ca. 1 Stunde.

11:15 fahren wir per Anhalter mit Lastwagen bis zu Minibus. Nachdem mittlerweile fast die gesamte Busbesatzung schon getrampt ist.

 

15:00 Uhr von Chiang Mai nach Sukhothai

 

Als die Thai aus dem Norden einwanderten, eroberten sie 1238 auch das Gebiet um die Khmer-Siedlung, aus der später das Sukothai entstand. Die heutige Stadt Sukhothai liegt 12 km von den Ruinen von Old-Sukhothai entfernt. Es ist ein ruhiger netter Ort. 

 

20:30 Uhr Banthai Guesthouse 

ich treffe nette Leute

Do. 4.4. 9:00 Uhr aufstehen, Frühstück und dann los nach Old Sukhothai

14:10 zurück, früher als gedacht.

 

Um 16:00 Uhr machte ich dann eine organisierte Tour mit rotem Fahrzeug von Guesthouse mit. Wir fuhren nach Si Satchanalai, das 55 km weiter nördlich liegt. Es war vom 14 bis 16. Jahrhundert eine Zwillingsstadt von Sukhothai.

 

Ich machte die Tour zusammen mit einem italienischen Tierarztstudenten, der ständig während der Fahrt sang, den  Mexikaner Carlos, 1 Australier und Frank von Guesthouse.

 

Wir laufen bis zur Brücke mit Tempel. In der Schleife des Yom-Flusses liegt das Wat Mahathat. Die Mauer aus riesigen Laterit-Blöcken ließ Ramkhamhaeng rings um den Tempelbezirk errichten. Vor dem zentralen Prang aus dem 15. Jahrhundert sitzt eine große Buddhafigur im Sukhothai-Stil. An der Südwand befindet sich das Original des Schreitenden Buddhas.

 

Ich ging mit dem Mexikaner und dem Italiener zu einer Garküche. Es verwunderte mich, dass die beiden sich in unterschiedlichen Sprachen so gut unterhalten konnten. Der Tierarztstudent war Vegetarier, was mich sehr amüsierte.

Abends zu Nightmarket, Nudeln, Ananassaft.

22:00 Uhr mit dem Italiener zu Bus und dann zurück zu Unterkunft

bis 23:00 Uhr aufbleiben und dann schlafen um 23:20 ca.

 

Fr. 5.4. 

 

7:30 Uhr aufstehen, Müsli mit Jogurt und dann um 8:30 Uhr los nach Old Sukothai mit dem Bus.

8:50 ca. lieh ich mir dort ein Fahrrad aus. Wat Si Chum mit dem riesigen Buddha Pra Atchana

In der Mittagshitze besichtigte ich dann noch weiter die Ruinen.

Wat Prui Phai Luang, Wat Manghan, Pra Ruang Dann.

13:00 Uhr zurück und in die Stadt wegen Bussen nach Ajutaja fragen.

14:00 Uhr zu Guesthouse noch mal in die Stadt.

15:30 los mit Mexikaner im Dreamcafe Eis essen. Es gibt leider nur noch den Bus um 22:00 Uhr.

zurück zu Unterkunft um ca. 16:50 Uhr duschen 19:30 Uhr noch mal zu Dreamcafe.

22:00 Nachtfahrt um 22:30 mit dem Bus nach Ajutaia mit einem VIP Bus. Es gibt ein Essenspacket und Wasser. 1:00 Uhr Pause. Ich sagte dem Busfahrer, dass ich nach Ajutaia müsse. Doch alle schauten mich verständnislos an. Niemand im Bus sprach anscheinend englisch. Als der Bus gegen 2:30 Uhr in Ajutia an einer Autobahnkreuzung hielt, hätte ich eigentlich austeigen müssen.

Um 4:00 Uhr wurde ich dann aufgeweckt wegen Cafe.

 

Sa. 6.4.

 

Ayuttaya

 

4:30 Uhr morgens kam der Bus in Bangkok statt A. an und fragte verschlafen einen Mitreisenden, "wo bin ich eigentlich"?

 

Er lud mich auf einen Kaffee ein und brachte mich dann zum nächsten Bus zurück. Ich hatte am Vortag kein Geld getauscht und er zahlte mir die Busfahrt, verabschiedete sich von mir. Etwas später setzt er sich zu mir in den Bus. 6:10 Uhr fuhren wir dann nach A. 

 

Ayutthaya war 417 Jahre hindurch die Königsstadt des siamesischen Reiches, bis sie 1767 von burmesischen Truppen zerstört wurde. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht hatten die absoluten Monarchen im 17. Jahrhundert eine Stadt errichten lassen, die es mit europäischen Metropolen ihrer Zeit aufnehmen konnte. 375 prunkvolle Tempel, 29 Festungen und 94 Tore zählte man auf dem riessigen Areal. Die Ausmaße kann man heute nur noch bruchstückhaft erahnen. Die Pracht bei Hofe und die Ausstattung der Heiligtümer waren legendär und das was man heute noch sehen kann sind nur mehr kümmerliche Überreste.

 

Als wir um 8:10 Ankamen ging ich zuerst zum Old B.J. Guesthouse, stellte dort meinen Rucksack ab. Dabei verlor ich nicht ganz unabsichtlich im Gewühle meinen Begleiter. Es war noch zu früh um ein Zimmer zu beziehen. Ich ging deshalb erst mal gemütlich Frühstücken. Dann schlenderte ich durch die Stadt und traf noch mal den Thailänder, er sagte mir, dass er schon ein Ticket zurück nach Bankok gekauft hätte. Ich war sehr erleichtert darüber und verabschiedete mich freundlich. Dann bezog ich mein Zimmer. 

 

Gegen 11:00 Uhr ging ich los zum Bus und fuhr um 11:25 dann zum 30 km entfernten Bang Pa In Sommerpalast. 12:00 Uhr kam ich an.

 

20:00 Uhr ca. traf ich dann in A. Bernd (den ich in Sukutai getroffen hatte beim Tempel und bemerkt hatte, das mein Foto weg war.

 

So. 7.4.

 

8:00 Uhr aufstehen. Frühstück. 9:00 Uhr los mit Fahrrad zum rekonstruierten Chandra Kasem Palast des Kronprinzen. König Mongkut lebte zeitweise hier und ließ sich den Pisai Salak Turm für seine astronomischen Forschungen erbauen. Der Chantura Mukh Pavillon enthält eine große stehende Buddafigur, ein königliches Bett und Holzschnitzereinen. Eintritt: 10 Bath) bis 10:00 Uhr ca. Weiter zum ehemaligen alten Palast, dort bei Tempel in der Nähe Schweizer getroffen, der seit 2 Jahren in Bankok lebt und arbeitet. Er war auf einem Sonntagsausflug in A. und mit dem Auto unterwegs. Weiter ging es zur Viham Phra Mangkol Boit, das ist eine der größten Bronzestatuen Thailands. Dann zum alten Palast mit Wat Si San Phet (20 Bath). Weiter zu Wat Lokayasutha. Ich fragte bei Tourist Police nach dem Weg. Am Palast aß ich weiße Früchte

Wat Phra Ram (Begräbnisstätte) zu Wat Mahathat sah ich nur von außen. Dann hab ich mich wegen Gesicht im Baum etwas verfahren, dann Guesthouse um 17:00 Uhr. Mit Kanadierin und Israeli unterhalten. Los bis 19

zu Markt bei Busstation von 18:30 bis 19:45 dann schlafen 20:00 bis 21:00 Uhr

 

Mo. 8.4. 

 

Kanchanaburi, River Kwai Bridge

 

Nicht nur die weltberühmte Brücke am Kwai aus dem gleichnamigen Film zieht Touristen in diese Provinzhauptstadt. Japanische Kriegsveteranen kommen wegen der Soldatenfriedhöfe, Museen und anderer Spuren die der zweite Weltkrieg hinterlies. Auch die Umgebung ist sehr reizvoll.

 

6:15 Uhr aufstehen, duschen

Fahrt nach Kanchanaburi um 9:50 Uhr

Ich schleppte meinen Rucksack ein ganzes Stück zum Jolly Frog Backpackers mit Badeplattform. Die Angebote der Rikschafahrer (Songthaew) lehnte ich ab.

Mit einem beim Guesthouse gemieteten Fahrrad fuhr ich dann zu einem der Soldatenfriedhöfe des 2.Weltkriegs (war cemetary). Der größte auf dem 6982 Soldaten begraben sind, befand sich ganz in der Nähe des Guesthouses. Ich spazierte darüber und machte einige Fotos.

Danach fuhr ich zum JEATH-War-Museum (JEATH = die in den Krieg verwickelten Länder: Japan, England, Australien, Amerika, Thailand und Holland) weiter. Zeitungsdokumente, Bilder die heimlich von Gefangenen gemalt wurden sowie Fundstücke (Waffen, Essgeschirr, Werkzeuge usw.). Dokumentation der menschenunwürdigen Bedingungen im 2.Weltkrieg unter denen die Kriegsgefangenen hier untergebracht waren.

Am Abend ging ich dann in einem Floating Restaurant (Schwimmendes Restaurant) zum Essen. Man kann dort gut Essen und die phantastische Atmosphäre genießen. 

 

Di. 9.4.

 

Ich fuhr mit einem touristischen Kleinbus zum Erawan Nationalpark und wir hatten dort einige Stunden Zeit.

Der Erawan Nationalpark liegt 65 km nordwestlich von Kanchanaburi. Er erstreckt sich entlang eines schmalen Tals beiderseits eines Nebenflusses des Kwae Yai. Er bildet eine Reihe von sieben sehr schönen Wasserfällen mit Sinterterrassen, an denen man weit hinauflaufen kann. Am schönsten sind die zweite und die dritte Stufe, welche sich am besten zum baden eignet. Nach der siebten Stufe kommt oben ein kleiner Pool mit klarem, blauen Wasser und ein kleiner Wasserfall mit herrlichen Schwimmbecken. Der Aufstieg ist nur für trittsichere Kletterer geeignet.

 

Zu erst besichtigten wir den Staudamm.  

Dann erkundete ich die Gegend und badete in den Wasserfällen. Ich wurde von einem Einheimischen (im Badeanzug) fotografiert. Auch ganz oben in der siebten Stufe badete ich. Auch dem Rückweg kam ich zu den besonders schönen Pools und Einheimische scharrten sich im Wasser um mich. An einer Stelle konnte man sich unter eine Wasserfall stellen und Wasser über sich laufen lassen, das war herrlich. Ich war, so weit ich das überblickte, die einzige Touristin.

 

Mit dem Zug über Brücke am Kwai nach Nam Tok. 

Der Zug fährt durch das weitläufige Flusstal. Und plötzlich wird es eng. Der Fluss zwängt sich durch eine Schlucht, und die Schienen schlängeln sich auf einem klapprig wirkenden Holzgerüst ganz dicht am Fels entlang. Der Zug fährt jetzt nur noch Schrittgeschwindigkeit und das Holzgerüst knarrt bedenklich unter der Last des Zugs. Der Ausblick ins Tal ist gigantisch.

Wasserfälle, hier traf ich eine thailändische Familie beim Picnik. Sie boten mir zu essen und trinken an. Ich war sehr mißtraurisch, da ich Angst hatte Hundefleisch zu bekommen. Deshalb sagte ich sofort, dass ich Vegetarierin sei und bekam irgendwas undefinierbares zu essen.

Dann entschlossen wir uns etwas zu schwimmen. Ich holte meinen Badeanzug und alle lachten als ich ihn anzog. Ich badete dann mit den beiden Frauen und den zwei Kindern im Wasserfall und wir aßen dabei Melone. Als wir wieder aus dem Wasser rauskamen, gingen die beiden Männer schwimmen.

Ich fuhr mit der Familie zurück nach Bangkok und übernachte in deren Haus. Sie hatten einige süße Kätzchen, aber keine Hunde. 

 

Mi. 10.4.

 

Koh Phangan

 

Wir gingen noch frühstücken und die Familie brachte mich zum Bus. Ich Fahrt dauerte den ganzen Tag und es war sehr heiß und stickig im Bus. Außerdem war es total voll. Wir saßen mit drei Leuten auf kleinen Zweiersitzplätzen.

 

Am Hafen angekommen, konnte ich mich nicht so recht entscheiden. Es gab zwei Fähren eine nach Koh Phangan und eine nach Koh Samui, die Plätze in der 2. Klasse waren ausgebucht.

Ich entschied mich schließlich für die Nachtfähre (3. Klasse) nach Koh Phangan. 

Alle hatten kreuz und quer irgendwelche Handtücher oder Matten ausgebreitet. Ich lief in gebückter Haltung (aufgrund der Höhe) eine Weile zwischen Lagern hin und her und suchte einen freien Platz. Eine Frau hatte Mitleid mit mir und ich konnte dicht neben den anderen ein Badtuch ausbreiten. Wir schliefen zwischen Gemüse und einigen in Kisten. Als ich zur Toilette ging, brachte ich die Tür hinterher fast nicht mehr auf.

 

Auf Koh Phangan musste ich schon wieder eine Entscheidung treffen. Ich stieg in einen Sammeltaxi und fuhr mit zu irgendeinem Strand, da ich keine Ahnung hatte, wohin ich wollte.

 

Do. 11.4.

 

Fr. 12.4.

 

Als ich gegen 6:00 Uhr morgens am Strand ankam, war ich unsicher, ob ich den richtigen Strand gewählt habe.

 

Ich setzte mich auf eine Bank und blätterte in meinem Reiseführer. Da las ich auch: nehmen sie niemals die Nachtfähre, die gehen häufig unter.

 

Ich fragte deshalb einen Amerikaner vor seiner Hütte um Rat. Wir gingen zusammen Frühstücken. Es wurde eine sehr lustiges Frühstück. Wir trafen einen Engländer und einige andere nette Leute. Sie hatten viel zu lachen mit mir. Der Engländer (Simon) wollte sein Moped, dass er bis heute geliehen hatte noch einige Stunden länger behalten und mit mir die Insel erkunden. Wir fuhren zuerst mal zum Haadrin Beach, dass ist nämlich der berühmte Partystrand wo auch die Fullmoonpartys steigen. Ich stellte meinen Rucksack dort ab bei Zimmer.

Wir fuhren auf der Insel herum und schauten uns sämtliche Strände an und tranken überall Banana-Milkshake.

Am Abend ging er noch mit mir in die Disco. 

Es war Songkran, das Fest zum Jahreswechsel der Thais im 13.April. 

Es gab ein riesige Wasserschlacht. Ich war schon ziemlich passend gekleidet. Meine wenigen Klamotten waren einfach kaputt. Die beiden Blusen waren vom vielen waschen schon so dünn, dass sie Löcher hatten und strotzten vor Dreck und ich zog meinen Badeanzug an und eine dünne Hose dazu.

 

Sa. 13.4.

 

Am nächsten Tag traf ich den Amerikaner wieder. Wir setzten uns an den Strand und er massierte meine Füße. Er war schon Mitte fünfzig und wohl auf der suche nach Frauen.

Ich langweilte mich nach dem Abendessen mit mir allein bald wieder. Ich suchte die Disco vom Vorabend und konnte sie nicht finden. Sie hatte geschlossen.

Am Strand saßen vor einem kleinen Guesthouse einige Asiaten. Als ich vorbeikam boten sie mir an etwas mit ihnen zu trinken. Wir tranken Whisky mit Cola. Plötzlich saß ich nur noch mit dem Besitzer da. Ich hatte es nicht anders erwartet und mir war bewusst, dass er mich gerne betrunken und willenlos machen würde. Ich trank ziemlich viel, versuchte aber die Alkoholmenge, die ich gerade noch vertrage einzuschätzen. 

 

Irgendwann lief ich dann zu der nahegelegenen Disco und lies den Asiaten zurück. Er kam etwas später wieder vorbei.

 

So. 14.4.

 

Ko Samui

 

Um 11:30 Uhr auschecken, Brunch dann noch den schönen Strand genießen und 14:30 Uhr mit der Fähre nach Ko Samui. 15:20 Ankunft mit Pick up zum wunderschönen Chaweng-Beach.

 

In früheren Jahren war Ko Samui als Travellerparadies bekannt. Doch inzwischen sind viele Bungalow-Siedlungen und Hotels entstanden. Noch ist kein Grund zur Panik. Jeder kann auch heute noch finden was er sucht. Ko Samui besitzt 26 km Sandstrand. Die bekanntesten Strände (Chaweng Beach) mit weißem Sand, sauberem Wasser und Palmen im Hintergrund sind beliebt und überfüllt. 

 

Dort zog es mich hin, den Einsamkeit wollte ich nicht und ich wollte wirklich den schönsten Strand sehen.

 

Chaweng Bay ist 6 km und sanft geschwungen. Eine Bungalow-Siedlung reiht sich an die nächste und dennoch wirkt sie von einem Aussichtspunkt im Süden fast wie eine unbewohnte Kokosplantage. Alle Anlagen liegen zwischen der staubigen Betonstraße und dem breiten wunderschönen Sandstrand, den viele Globetrotter als einsame Spitze bezeichnen.

Der Anblick des zentralen Chaweng-Strandes, der sich über 2 1/2 km erstreckt, wirkt wie eine Seite aus einem Südsee-Bilderbuch. Feiner, weißer Sand, überhängende Palmen und blaues Meer, bei Ebbe und Flut Ideal zum Schwimmen. Hier beeindruckt nicht nur die herrliche Natur, hier ist auch etwas los.

 

Das Charlie´s Hut, dass sehr beliebt ist und ein gute Atmosphäre hat,  ist voll. Gleich daneben im Thaihouse ist noch eine Hütte frei.  Die Matraze ist allerdings schon alt und wirkt nicht so sauber. Doch die Hütte liegt direkt schräg vor dem Strand. Der Blick aufs Meer ist echt traumhaft.

Ich unterhielt mich gleich mit dem Engländer vom Bungalow nebenan, der seit mehreren Monaten hier wohnt.  Er hat gerade eine deutsche Freundin aus Hamburg. 

 

Abends unterwegs in den Discos 3:30 ca. schlafen.

 

Mo. 15.4.

 

9:15 aufstehen schwimmen, Frühstück und nach Room fragen und noch mal halbe Stunde schlafen und noch mal fragen.

Zu Strand und dort etwas schlafen

16:00 Uhr zu Zimmer

19:00 bis 20:00 Uhr mit dem Engländer nebenan unterhalten. Er erzählte mir das im Bungalow nebenan die Pässe und Geld geklaut wurden. Außerdem berichtet er von seinen Erfahrungen auf Coh Phangan. Er sei während der Fullmoonparty bei einer großen Polizeirazzia verhaftet worden. Nur durch viel Geld sei er freigekommen. Er möchte nie mehr nach Coh Phangan, da er es nicht riskieren will, noch mal Ärger zu bekommen.

Abendessen, Banana Panecake 21:30 Uhr zurück 22:30 bis 0:00 Uhr schlafen.

0:20 Uhr los zur Disco. Den auf Co Samui beeindruckt nicht nur die Natur, hier ist auch was los. Die Travller-Szene trifft sich im schön beleuchteten Reggae Pub, bei Green Mango und im Doors Pub. Genau in der Reihenfolge erfuhr ich. Los ging es also mit dem Reaggae Pub. Ich traf auch gleich Jürgen den Friseur aus Pegnitz (Mae Hon Son) wieder. Er ist zwischenzeitlich ausgeraubt worden und hatte vorallem erst mal seine Reiseschecks verloren. Ich sehe in dann auch eifrig mit Thaifrauen flirten und umarmen. Ist ja klar wie der Diebstahl zustande kam. Er hat allerdings selbst keine genaue Erkenntnis und kann es nur vermuten.

Ich lernte einen Dänen kennen und wir unterhielten uns eine ganze Weile.

Danach ging es noch weiter zum Green Mango. Dort blieb ich aber nicht recht lang.

In der letzten Disco im Doors Pub wurde von einem Thai belästigt, er wollte mit mir mitgehen. Ich sagt ihm mein Mann sei krank und würde auf dem Zimmer schlafen. Er sagt, dass mache nichts, wir könnten woanders hingehen.

5:35 ca. dann schlafen.

 

Di. 16.4

 

9:30 Uhr aufstehen, schwimmen

11:30 los mit Taxi

noch Essen in Chinesischen Restaurant, der Kellner freut sich, als ich Stäbchen verlange.

13:30 Uhr los und 16:30 in Suratani. 17:10 endlich Busterminal gefunden.

17:30 Uhr von Suratani mit dem Bus nach Hat Hai

Im Bus traff ich einen Schweizerdeutschen, der gerade seine Thailänd. Freundin wieder nach Hause gebracht hatte. Ankunf um 22:30 Uhr. Wir gehen zusammen Essen.

Übernachtung in Hat Hai und ich teile ein Zimmer mit dem Schweizerdeutschen

3:00 Uhr schlafen. 

 

Mi. 17.4.

 

Malaysia:

 

Penang

 

Um ca. 9:00 auf und Reiseführer lesen.12:00 Abfahrt geplant 12:40 los von Hat Hai und nach Penang 

17:00 Uhr Swiss Hotel in Penang. Hier ist es nun schon 18:00 Uhr wegen der Zeitverschiebung in Malaysia.

in der Stadt rumlaufen

Ein Inder lief mir 2 Tage hinterher, so dass ich bald das Weite suchte. Er wollte mir sein Schmuckgeschäft zeigen, doch dass war sein Appartement. Ich merkte das gerade noch rechtzeitig. Ich sagte sogleich, ich sei nun doch sehr müde und wolle zurück ins Hotel. 

0:20 schlafen.

 

Do. 18.4.

 

8:30 Uhr aufstehen, duschen. Besichtigung der Gegend:

Ich fuhr mit dem Bus zum Penang Peak.

 

Am Abend fuhr ich mit dem Nachtbus nach Kuala Lumpur, der Inder verabschiedet sich noch von mir. Er umarmte mich und meinte er warte auf meine Rückkehr und nannte mich my dear.

 

Fr. 19.4.

 

Taman Negara Nationalpark

 

Ich kam nach Kuala Lumpur am frühen morgen, ich hatte keine Lust mit einem Taxi zu fahren. Die Fahrer waren alle sehr aufdringlich und wollten mich umbedingt fahren. Trotzig entschloss ich mich zu laufen. Ich fragt an der Busstation einen Einheimischen nach dem Weg und er begleitete mich durch die halbe Stadt. Kurz vor der Busstation machte er kehrt und wünschte mir noch eine schöne Reise. Wo war den nun der Bus. Ich war schon wieder ziemlich aufgeregt, den es war nun schon ziemlich bald die Abfahrtszeit.

 

Mit dem Bus ging es dann um 7:00 Uhr erst mal nach Temerloh.

 

Wir fuhren mit dem Nusa Express Boat einige Stunden auf einem Fluss zum Taman Negara Nationalpark. Nusa Camp

 

Sa. 20.4.

 

Ich spazierte durch den Regenwald und kam an einen Fluss und badete darin. Auch der Australier mit den schönen langen Zottelhaaren war da und schwamm. Er wirkte beim Schwimmen in meiner Phantasie auf mich  fast wie ein Ureinwohner Australiens.

 

So. 21.4.

 

Wanderung zur Kumbang Hide, das ist die beliebteste Hide.

Meine eintägige Wanderung durch den Regenwald war viel schwieriger als geplant und brachte mich ziemlich an meine Grenzen.

Ich machte zunächst noch einen Bootsausflug zu Wasserfällen und lernte im Boot einen Malayen aus Kuala Lumpur kennen. Er lud mich in ein teures Lokal zum Mittagessen ein.

Ich kam deshalb viel zu spät los. Ich hatte meinen Rucksack nur mit dem nötigsten bepackt und wanderte los.

Ziemlich am Anfang meiner Wanderung kamen plötzlich einige Eingeborene entlang des Weges. Sie waren nackt und hatten nur Baströcke und der Mann trug einen Speer. Ich grüßte sie freundlich, war aber etwas irritiert.

Ich musste ständig irgendwelche kleinen Bäche durchqueren und über umgefallene Bäume klettern. Einige Zeit dachte ich sogar ich habe mich verlaufen, da der Weg nur so schmal war und in einem ausgetrockneten Bachbett verlief.

Als ich bei der Kumbang Hide ankam, waren nur eine Engländer mit seiner japanischen Frau da. Ich meinte dann zu der Frau, die anderen haben es wohl nicht geschafft, die Hütte zu finden. Obwohl ich erschöpft war, konnte ich bei diesem Gedanken schon wieder lachen. Wir saßen an dem Aussichtsplatz und ich wünschte mir sehnlichst weiße Tiger (oder so ähnlich) zu sehen. Ich blätterte im Gästebuch und war erstaunt was andere Tage vor uns schon gesehen hatten.

Ich lag, bald drauf auf dem Bett, anstatt Tiere zu beobachten, da flog eine kleine Fledermaus in den Raum. Bald drauf schlief ich ein. Ich wachte irgendwann auf, weil ich keine Bettuch hatte und mit der Nase direkt auf der schimmligen alten Matratze lag. Mich ekelt noch Jahre später bei dem Gedanken daran.

 

Mo. 22.4.

 

Ich holte meine zurückgelassenen Sachen bei der Jugendherberge und nahm dass nächste Boot. Als ich dann an der Bootsanlegestelle stand, bot mir gleich ein Taxifahrer an, mich zurück zum Dorf zu bringen. Sein Preis war ziemlich überteuert und ich versuchte zu handeln. Plötzlich fuhr er los. Das war das einzige Taxi gewesen. Ich stand da und schaute verzweifelt um mich. Kein öffentlicher Bus und kein Taxi mehr. Es standen nur Privatbusse da. Ich fragte herum und nach einer geraumen Zeit, bot man mir an mich mitzunehmen. Es waren Moslems und die Frauen trugen Kopftücher. Ich stieg in den Kleinbus und musste dabei meine Bluse nach unten ziehen. Ich schämte mich vor den Moslems. Meine zweite und letzte Hose war nun auch zerrissen,  genau unterhalb vom Hintern.

 

Beim Guesthouse entschuldigte ich mich auch für meine Kleidung. Die Frau brachte deshalb sogleich eine knalligblaue Jogginghose aus Sweatshirtstoff und meinte ich könne diese behalten.

Sie hatte tatsächlich Mitleid mit mir.

 

Di .23.4.

 

Am frühen Morgen fuhr ich mit dem Zug Richtung Pulau Redang. Es ist eine Zugfahrt die man am besten in den Morgenstunden bei Sonnenaufgang machen sollte.

Pulau Redang

Ich fuhr mit einem kleinen Boot zur Insel.

Als ich ankam stellte ich fest, dass ich anstatt auf der kleinen Insel auf der größeren war. Ich sagte, deshalb entsetzt zu jemanden "ich bin auf der falschen Insel".

 

Mi. 24.4.

 

Ich lernte einen Inder kennnen. Er war 30 Jahr, sah aber viel jünger aus und wurde von allen black man genannt. Er gab sich als Schmuckverkäufer aus.

Wir lernten noch ein chinesisches Paar kennen, sie waren noch ziemlich Jung. Ich war fasziniert vom Anblick der Schlitzaugen der beiden.

Am Abend saß ich mit dem Inder und den beiden Chinesen und noch einem Chinesen beim Abendessen.

 

Wir spielten ein Gesellschaftspiel, das es auch in Deutschland gibt (die Schere fällt in den Brunnen).

 

Do. 25.4.

 

Ich kaufte mir dann am Grenz-Bahnhof in Thailand das Ticket für meine Weiterfahrt nach Bangkok. Die Zugfahrt dauerte ca. 24 Stunden. Es gab leider nur noch dritter Klasse-Tickets. Ich saß auf einer Holzbank im Zug. Die anderen um mich herum aßen pausenlos und eine dicke Chinesin rülpste ständig. Mein Gegenüber, ein älterer Mann aß auch ständig und warf stündlich Abfall aus dem Fenster. Ich schaute irgendwann raus und sah, dass die gesamte Bahnstrecke mit Müll übersäht war.

Ich war schon ziemlich hungrig, sah aber wieder mal nicht ein soviel für ein Essen auszugeben. Die Auswahl im Zug war für meinen Geschmack auch nicht so toll.

Als der Zug hielt, stieg ich aus und kaufte mir Reis mit Hähnchen. Ich hatte vorher nach dem Preis gefragt und bekam viel weniger Rückgeld als erwartet. Ich fühlte mich betrogen und wollte dass Essen zurückgeben und mein Geld wieder haben. Die Verkäuferin wurde ebenfalls wütend und schon leicht handgreiflich. Sie warf mir im Zorn einige Geldstücke vor die Füße und diese rollten auf die Bahngleise. Ich stieg eilig wieder in den Zug, den ich hatte keine Ahnung wann er weiterfahren würde. Ich fand meine Sitzplatz nicht mehr und hatte Angst, dass mein Rucksack weg sei. In meiner Verzweiflung fragte ich den Zugschaffner. Wir merkten bald, dass ich den falschen Sitzplatz gewählt hatte und dieser nun nicht mit meinem Ticket übereinstimmte.

 

Fr. 26.4. 

 

Bangkok

 

11:20 mit Zug Ankunft zu Bootsstation ca. 11:50 Abfahrt

12:10 Ankunft, laufen bis Ind. Restaurant

12:35 los Guesthouse New Mary V

13:30 los bis 15:45 mit Bus zu Flughafen

16:30 Uhr los bis 17:10 ca. Markt bis 18:00 Uhrca zu Info 18:20 ca. weiter

19 ca. City

20:10 Guesthouse mit Deutschen vom Bodensee bis 21:00 Uhr unterhalten.

0:15 schlafen

 

Sa. 27.4. 

 

8:10 Uhr aufstehen, duschen und haarewaschen

9:30 Uhr los zu Ind. Restaur. bis 10:10 Uhr

11:20 Uhr King Park bis 14:00 Uhr 

14:30 bis 16:00 Uhr Nationalmuseum mit Bus 15 

17:10 bis 18:00 Uhr ca. Siam Square

18:30 bis 19 Bus 15 zurück 19:30 los zu Kaosan Road

22 ca. zurück.

 

So. 28.4.

 

King Palace, Nat. Museum bis 16:00 Uhr, Siam Square bis 17:10 18:00 Uhr

18:30 los 19:00 Uhr bei Guesthouse

Streetfood Fried Thai Vegetable, Bananashake, Kaosan Road

22 ca. zurück Packen. 23:45 schlafen

 

Mo. 29.4. 

 

Rückflug nach Deutschland

 

8:15 Uhr aufstehen, auschecken, zahlen, Breakfast Fried Noodles Vegetables, Mixed Fruitshake. 

 

9:40 Uhr los Mit Boot zu Chinatown, Ind. Viertel Stoffe, Golden Buddha. 10:10 Chinatown, ca. 13:30 Tempel

15:10 zurück.

 

Um 16:00 Uhr fuhr ich dann mit Airport-Bus zu Flughafen, da ich mir keinen Stress mehr machen wollte mit öffentlichen Bussen.

Ich war irgendwie um 17:20 Uhr viel zu früh da, hatte mich wohl um einige Stunden mit der Zeit vertan.

20:00 Uhr Einchecken und bis 21:30 ca. Einkaufen

23:15 Uhr Boarding, 23:50 Abflug und 5:50 Landung Abu Dabi

6:00 Uhr = 3:00 Uhr ca. bis 6:45 raus rumlaufen Flughafen, 7:00 Weiterflug

Frühstück