Wochenende am Meer
Reiseberichte 1996 - 2000 und einige Bilder:
|
Der Strand von Marina di Grosetto ist einer meiner Lieblingstrände in der Toscana. Hier liegt das Toskanacamp, wo ich viele Wochenenden am Meer verbracht habe. Das Camp gibt es schon seit 16 Jahren jedes Jahr von Mai bis September. Es liegt ist bei Marina di Grosetto im Süden der Toscana auf einem herrlichen Campingplatz mitten im Pinienwald. Es gibt einen kleinen Lebensmittelladen und eine nette Bar (Cappuchino, Campari...). |
Das wurde geboten:
Busfahrt ab München, Campinggebühren, Reisebegleitung vor Ort, Nutzung aller im Camp zur Verfügung gestellten Einrichtungen und Gegenstände.
Radausflüge: kleiner und größere Tourenvorschläge mit den mitgebrachten Rädern.
Kleinbusausflüge: kleiner und größere Ausflüge in die nähere Umgebung.
Wanderausflüge, Marktbesuche, Kulturausflüge, Lagerfeuer.
Mai 1996
Mi. 31.5.
Ich war wieder mal sehr unentschlossen und es war schon Mittwoch Mittag und da gab ich mir endlichen einen Ruck und faxte das Anmeldeformular an die Reisezeit.
Für die Hinfahrt waren noch genügend Plätze frei, aber für die Rückreise war schon voll und ich bekam eine Zugticket für den gleichen Preis zugesichert. Ich hatte mir auch noch den Montag frei genommen und war froh, dass ich nicht auf den Bus angewiesen war.
Am Abend um 20:00 Uhr ging es dann los.
Ich kam schwer bepackt kurz vor 20:00 Uhr ziemlich abgekämpft an der Hackerbrücke an. Der Bus war noch nicht da, wie ich von einer umstehenden Frau erfuhr. Es standen viele Leute in kleineren Grüppchen zusammen und fühlte mich etwas allein. Da kam jemand auf mich zu und stellte sich als Peter vor. Er schien schon einige Leute zu kennen. Wir unterhielten uns aber nur kurz, dann stand ich wieder allein da.
Ich hatte Glück und eine ganze Sitzbank für mich im Bus und konnte während der Fahrt zusammengekauert schlafen.
Do. 1.6.
Am morgen gegen 6:00 Uhr erreichten wir den Hafen von Livorno. Dort machten wir ca. eine 1/2 Stunde Pause und tranken Cappuchino vor einer Bar im Freien und die Sonne lachte vom Himmel.
Gegen 9:00 Uhr waren wir dann endlich am Campingplatz in Marina di Grosetto.
Ich hatte kein eigenes Zelt und deshalb ein Gemeinschaftszelt gebucht. Es war nur ein einfaches großes Party-Plastikzelt und ich war nicht sehr begeistert über meinen Schlafplatz. Auch Gabi und eine Frau mit einem kleinen Kind hatten das Zelt gebucht. Gabi und ich entschlossen und sofort, bei schönen Wetter am Strand zu übernachten.
Für diesen Tag stand Massa Marittima auf dem Programm der Reisezeit. Ich entschloss mich gleich mitzufahren.
Am Abend gab es ein schönes Lagerfeuer zwischen den Dünen mit Blick aufs Meer und auf die Ruine.
Fr. 2.6.
Sa. 3.6.
So. 4.6.
Es war gegen 17:00 Uhr kurz vor der Abfahrt des Buses.
Mo. 5.6.
Klaus brachte uns gegen Nachmittag mit dem Kleinbus nach Grosetto und wir stiegen in den Zug. In Florenz hatten wir dann einige Zeit Aufenthalt. Wir setzten uns an einen schönen Platz in der Nähe des Bahnhofs auf eine Wiese. Dann kauften wir eine große Colaflasche. Wir tranken etwas davon und David füllte dann Aldi-Rum nach.
Auf dem Weg zum Bahnhof kaufte ich mir noch eine Eis. Es war völlig überteuert. Ich zahlte für zwei Eis 12.000 Lire. Eilig ging es weiter zum Bahnhof. Ich war nicht mehr ganz nüchtern. Wir sahen noch die Rücklichter des Zuges.
David informierte sich noch, ob dies wirklich der letzte Zug gewesen sei. Dann organisierte er uns eine Unterkunft.
Wir übernachteten in der Pension Antica für nur ca. 30 DM pro Person in einem Doppelzimmer. Ich fiel Nachts fast aus dem Bett, weil David absichtlich immer in meine Richtung rutschte.
Di. 6.6.
Zum Frühstück gingen wir in eine Bar und holten uns Cappuchino an der Theke. Man deutete auf die Sitzplätze nach draußen und sagte uns wir bekämen die Getränke gebracht.
Als die Rechnung kam war ich überrascht. 8000 Lire für zwei Cappuchini, obwohl doch auf der Preisliste höchstens 2000 Lire oder weniger stand.
David faltete einfach die Rechnung mit der Rückseite nach außen zusammen und sie war nun schwarz. Wir zeigen jetzt die schwarze Flagge. Ich ging rein und zahlte zwei Cappuchino für den Innenpreis und wir gingen ohne uns weiter umzuschauen zügig davon.
Reisebericht Mai 2001